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Dienstag, 18. Juni 2013

Neu im Kino: Max Beckmann

Max Beckmann - Departure


Nach Gerhard Richter kommt nun ein weiterer großer deutscher Maler ins Kino. "Departure" heißt der Film über Max Beckmann vom Regisseur Michael Trabitzsch.





Infos gibt es hier:
http://www.piffl-medien.de

Rezensionen gibt es hier:
http://www.faz.net
http://www.abendblatt.de/l

Abbildung:
http://www.piffl-medien.de/film.php?id=138&kat=vorschau#http://www.piffl-medien.de/

Sonntag, 2. Juni 2013

Max Ernst - Eine Einführung

Kurz und kompakt gibt Raphael Bouvier, Kurator der aktuellen Max Ernst-Ausstellung in der Fondation Beyeler, im Video einen Einblick in das Werk des Künstlers.


Informationen zur Ausstellung und einen höchst Informativen Blog gibt es hier.

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. September zu sehen. Ich werde natürlich mein Möglichstes tun um sie mir anschauen und dann berichten zu können :-)

Donnerstag, 25. April 2013

Henry van de Velde zum Gedenken: Das Jubiläumsjahr


Kaum einer hat das Kunstgewerbe so maßgeblich geprägt wie Henry van de Velde (1863-1957). Seine Entwürfe machten ihn zu einem "Übervater der Moderne" der die althergebrachten Formen des Historismus hinter sich ließ und sich zunehmend einem funktionalistischen Kunstverständnis zu wandte. Besonderen Wert legte er dabei auf die Linie: sie wird zur alles dominierenden Ausdrucksform seiner Objekte und macht deren eingängigen und klaren Charakter aus.

Großen Einfluss hatte van de Velde auf das Bauhaus

Dienstag, 26. März 2013

Blau, blau, blau sind alle seine Bilder...

http://www.yveskleinarchives.org/works/large/ikb45.jpg

                
Ich kann mich noch genau erinnern wie ich als Kind das erste Mal vor einem Bild von Yves Klein (1928 - 1962) stand. Wenige Eindrücke können sich so fest im Gedächtnis einprägen wie das unfassbar intensive Blau der Bilder, auf welchen er das reine Farbpigment, ohne Bindemittel oder dergleichen, auf die Leinwand aufträgt. Nur mit dieser Farbe gelingt es ihm staubige, pudrige, unregelmäßige Mondlandschaften oder auch glatte Oberflächen zu schaffen,

Sonntag, 17. März 2013

Bild oder Skulptur? - Zoltan Kemeny und das Spiel mit der Oberfläche




Zoltan Kemeny: Cristal d'Esprit, 1957 - Brass on wood stretcher
Cristal d'Esprit, 1957



Die Werke des Ungarn Zoltan Kemeny (1907-1965) bestechen vor allem durch ihre Haptik. Und die dadurch bedingte Frage ob da eine bildhafte Skulptur oder ein skulpturales Bild an der Wand hängt.

Mittwoch, 13. März 2013

Alberto Giacometti im Bucerius Kunstforum Hamburg



Für alle die es noch nicht in die tolle Ausstellung im Bucerius geschafft haben gibt es hier einen ersten Eindruck inklusive Aufnahmen von Giacometti während des Schaffens seiner Skulpturen.

Infos zur Ausstellung gibt es hier:
www.buceriuskunstforum.de

Dienstag, 26. Februar 2013

Wer hats erfunden? Die Schweizer...




Ferdinand Hodler: Genfer See mit Mont Blanc am frühen Morgen, 1918, Öl auf Leinwand, 60 x 126 cm, Privatsammlung

Moderner als es auf den ersten Blick scheinen mag ist der schweizer Künstler Ferdinand Hodler (1853 - 1918) , der wie kein anderer in seinen Gemälden das Bild und das Selbstverständnis seines Heimatlandes prägte. Dies macht ihn zum heute bekanntesten schweizer Maler des 19. Jahrhunderts.

Spannend ist die Tatsache, das Hodler 1998 im Kunsthaus Aargau mit Piet Mondrian (1872 - 1944) zusammen ausgestellt wurde. Denn die von Mondrian entwickelte geometrische Konstrutkion findet sich auch bei Hodler. In dessen Bildern liegt jedem Phänomen der Natur eine ganz klare Struktur zugrunde die viel mit Parallelen und rechten Winkeln arbeitet. Schlagwort ist hier der Terminus "Parallelismus".

                                                                        





Piet Mondrian: Tableau 3. - Hodler: Blick in die Unendlichkeit.
 
Gemeint ist damit nicht nur ein formales Kompositionsprinzip sondern eine philosophische Auffassung, derzufolge die natürliche Ordnung auf Wiederholung beruht

Hodler ist damit einer der wichtigsten Künstler des Übergangs vom 19. Jahrhundert zum 20. Jahrhundert und zu recht als moderner Maler zu bezeichnen.

Diesen Aspekt haben sich auch die Kuratoren der Beyeler Foundation in Riehen auf die Fahne geschrieben die Hodler noch bis zum 16. Mai mit einer umfangreichen Ausstellung zu Hodlers Spätwerk aufwartet. Ich bin gespannt und plane bereits meinen Trip dorthin. Museumsbesuch mit Fluganreise, Vorfreude inklusive :-)


Ferdinand Hodler: Thuner See mit Stockhornkette (Detail), um 1913, Öl auf Leinwand, 59,5 x 89 cm, Privatsammlung



Ein Kuratoren-Interview in der art gibt es hier.
Zur Seite des Beyeler geht es hier.

Bildquellen:
http://www.fondationbeyeler.ch

Samstag, 16. Februar 2013

Inspiration... Goya und Manet

Manet der große Revolutionär. Das ist durchaus eine Rolle, die Manet selbst nie einzunehmen gedachte. Vielmehr orientierte er sich an Vorbildern der klassischen italienischen Malerei wie Giorgione und Tizian. Auch dass Manet sein großer Fan der spanischen Malerei war und sich sowohl von Velázquez (1599 - 1660) als auch von Goya (1746 - 1828) inspirieren ließ ist mir eigentlich durchaus nicht neu. Umso überraschter war ich trotz allem als ich durch Zufall über eine Anmerkung bei Ernst Gombrich gestolpert bin, die darauf verweist, dass nicht nur Manets Olympia an Goya inspiriert ist, sondern auch die so aus der Gegenwart entstanden anmutende Balkonszene von 1868/69 ihre Inspiration aus einem 1814 enstandenen Werk Goyas bezieht.

File:Edouard Manet - The Balcony - Google Art Project.jpg
Manet: Der Balkon 1868/69

File:Francisco de Goya y Lucientes 046.jpg
Goya: Gesellschaft auf dem Balkon, um 1814



































Einen kurzen Artikel zum Thema findet ihr auch hier. 
Das Buch von Gombrich (eins meiner absoluten Lieblingsbücher zum Stöbern und Schmöckern) findet ihr hier.
Bildquelle: wikipedia