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| Ferdinand Hodler: Genfer See mit Mont Blanc am frühen Morgen, 1918, Öl auf Leinwand, 60 x 126 cm, Privatsammlung |
Moderner als es auf den ersten Blick scheinen mag ist der schweizer Künstler Ferdinand Hodler (1853 - 1918) , der wie kein anderer in seinen Gemälden das Bild und das Selbstverständnis seines Heimatlandes prägte. Dies macht ihn zum heute bekanntesten schweizer Maler des 19. Jahrhunderts.
Spannend ist die Tatsache, das Hodler 1998 im Kunsthaus Aargau mit Piet Mondrian (1872 - 1944) zusammen ausgestellt wurde. Denn die von Mondrian entwickelte geometrische Konstrutkion findet sich auch bei Hodler. In dessen Bildern liegt jedem Phänomen der Natur eine ganz klare Struktur zugrunde die viel mit Parallelen und rechten Winkeln arbeitet. Schlagwort ist hier der Terminus "Parallelismus".
Piet Mondrian: Tableau 3. - Hodler: Blick in die Unendlichkeit.
Gemeint ist damit
nicht nur ein formales
Kompositionsprinzip sondern eine philosophische Auffassung, derzufolge
die natürliche Ordnung auf Wiederholung beruht
Hodler ist damit einer der wichtigsten Künstler des Übergangs vom 19.
Jahrhundert zum 20. Jahrhundert und zu recht als moderner Maler zu
bezeichnen.
Diesen Aspekt haben sich auch die Kuratoren
der Beyeler Foundation in Riehen auf die Fahne geschrieben die Hodler
noch bis zum 16. Mai mit einer umfangreichen Ausstellung zu Hodlers
Spätwerk aufwartet. Ich bin gespannt und plane bereits meinen Trip
dorthin. Museumsbesuch mit Fluganreise, Vorfreude inklusive :-)
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| Ferdinand Hodler: Thuner See mit Stockhornkette (Detail), um 1913, Öl auf Leinwand, 59,5 x 89 cm, Privatsammlung |
Ein Kuratoren-Interview in der
art gibt es
hier.
Zur Seite des Beyeler geht es
hier.
Bildquellen:
http://www.fondationbeyeler.ch